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„Fracking“: Stief-Kreihe verlangt Aufklärung

31. August 2011 0 Kommentare

Die SPD Landtagsabgeordnete Karin Stief-Kreihe hat gemeinsam mit vier weiteren Landtagsabgeordneten zur umstrittenen Gasbohrtechnik „Fracking“ eine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung an die Landesregierung gestellt.

„Welche Gefahren gehen vom Fracking aus?“ wollen die Abgeordneten wissen. In Lünne versucht die Firma Exxon Mobil neue Gasvorkommen mittels dieser besonderen Methode zu erschließen, bei der große Mengen mit Chemikalien versetzten Wassers in den Boden gepresst und große Mengen Lagerstättenwasser an die Oberfläche befördert werden. Probebohrungen haben bereits stattgefunden, die gegenwärtig ausgewertet werden.

„Es gibt einige drängende Fragen“, so die Landtagsabgeordnete Stief-Kreihe. „Wie viel Wasser wird in den Boden gepresst? Wie geht man mit den Chemikalien um, die mit in den Boden verpresst wurden. Und – besonders heikel – bleibt unser Grundwasse tatsächlich unberührt?“ führte Stief-Kreihe die wichtigsten Fragen an.

„Die Sicherung des Trinkwassers liegt uns besonders am Herzen“, so die Abgeordnete. Sie verwies auf die Genehmigungspraxis, die für Fracking-Bohrungen immer noch keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorsehe. „Hierzu hat meine Fraktion bereits einen Entschließungsantrag erarbeitet und in die parlamentarische Beratung eingebracht“, so Stief-Kreihe. Ziel sei es, Sicherheit für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger durch entsprechende Genehmigungskriterien herbeizuführen.
 



    Umwelt und Nachhaltigkeit

 

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